Rallyebericht Südliche Weinstrasse 2014

Ende Januar diesen Jahres war noch klar, dass dieses Jahr nur die eine oder andere Veranstaltung gefahren werden soll. Stattdessen wollten wir dieses Jahr nutzen, um Auto und Technik umzubauen und für das nächste Jahr herzurichten. Anfang Februar war dann klar: Altes Auto, neuer Motor, neuer Beifahrer, das gleiche Programm. Bis Mitte März sind wir nun bereits drei Veranstaltungen gefahren.

Neues im Team:
Motor: Innerhalb eines halben Monats wurde der Motor komplett zerlegt und mit neuer Technik versehen. Die Einstellarbeiten des Motors sind allerdings noch nicht abgeschlossen. Doch bisher leistet das neue Aggregat gute Dienste und läuft wie ein Uhrwerk.
Getriebe: Das Getriebe wurde ebenfalls komplett neu aufgebaut. Dennoch machte das Getriebe bisher bei jeder der drei Veranstaltungen erneut die größten Probleme. Zweimal verabschiedete sich wortwörtlich der fünfte Gang.
Beifahrer: Diese Saison steht in Kooperation mit dem MSC Alzey. Dominik Ramb war bisher erfolgreich im Kartracing Team Scheider unterwegs. Unter Anleitung von DTM Fahrer Timo Scheider nahm das Team 2013 an der ADAC Kart Masters und der Rotax Max Challenge teil. Nachdem man sich in verschiedenen Bereichen des Motorsports erkundigt hatte (Formel, Tourenwagen, Rallye), fiel Mitte Januar die Entscheidung, sich auf den Bereich Rallye zu konzentrieren. Der Opel Adam Cup stand ganz oben auf der Wunschliste. Ein entsprechendes Fahrzeug wäre sofort bereitgestanden. Allerdings scheiterte dieses Vorhaben am Punktesystem der Meisterschaft. Beifahrer werden nicht gewertet. Den Fahrerplatz könnte er aber frühestens ab Juli übernehmen. So entschied man sich erste Erfahrung im Rallyesport auf dem Beifahrerplatz bei einem erfahrenen Fahrer zu sammeln. Bevor irgendwelche Fragen aufkommen: „Nein, ich weiß nicht, warum man sich dann für mich entschied 😉 “

01 Südliche Weinstrasse

Saisonauftakt:
Die erste Veranstaltung
führte uns am 22.Februar nach Edenkoben zur Rallye Südliche Weinstrasse. Wir entschieden uns in Blick auf den gemeldeten Regen auf normalen Straßenreifen (Federal RSR) zu starten. Die ersten Prüfungen blieben Trocken und wir hatten es nicht einfach, das nötige Tempo mitzugehen. Dennoch kämpften wir uns voran und fanden uns nach der ersten Schleife (3 WP’s) auf dem dritten Platz in der Klasse wieder. Pünktlich zur nächsten Schleife fing es dann an zu regnen. Die Strecke wurde spürbar schwieriger. Für uns war die Reifenwahl allerdings ein entscheidender Pluspunkt. Zumindest konnten wir uns so trotz eines defekten Getriebes (Ein großes Loch an der Stelle, an der normalerweise der 5. Gang sein sollte!) unseren dritten Platz bis ins Ziel retten und beendeten die erste gemeinsame Rallye auf Platz 34 von 77 gestarteten Teams.