Die dritte Veranstaltung startete bei ungewöhnlich warmen Frühlingswetter. Vor allem, da uns die dritte Station der Meisterschaft in die Eifel lockte. Die Rallye Kempenich wurde im letzten Jahr bei Schnee und Eis entschieden. Das krasse Gegenteil bei der diesjährigen Ausgabe. So fiel die Reifenwahl dieses Jahr mit den neuen Federal Semislicks relativ einfach. Die Rallye wurde allerdings durch das warme und trockene Wetter um einiges selektiver als im Vorjahr. Zwar machte uns dieses Jahr kein Eis zu schaffen. Allerdings fand sich auf den Wertungsprüfungen viel Staub, Sand und Split, wodurch sich einige Teams nicht nur auf den Pisten, sondern auch neben den Pisten wiederfanden.

Bereits nach der ersten Schleife konnten wir uns auf dem ersten Platz in der Klasse finden. Doch die zweite Schleife brachte nochmals einiges an Spannung mit. Besonders auf der letzten Prüfung hatten wir gerade in den bergauf Passagen mit Leistungsverlusten zu kämpfen. Der erste Klassensieg in dieser Saison schien uns aus den Händen zu entgleiten. Nach langem Bangen kam dann aber das offizielle Ergebnis. Mit gut 24 Sekunden Vorsprung führten wir die Klasse an und feierten unseren Sieg in der F8. Im Gesamt platzierten wir uns auf dem 13. Platz bei 66 gestarteten Teams. In der Gruppenwertung konnte uns nur der Schwabe Rainer Noller mit seinem Mitsubishi Evo schlagen.
Somit führen wir im Moment nach den ersten drei Veranstaltungen die Meisterschaft mit einem knappen Vorsprung an. Die Saison hat aber gerade erst begonnen. Es ist ein langer steiniger Weg. Aber als Rallyefahrer scheut man ein paar Steine nicht. Je mehr Steine, desto spaßiger wird’s 😉
